Symposium zu den „Aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“ am 10. Und 11. Mai 2007 an der Universität zu Köln

Die Veranstaltung war ein Kooperationsprojekt zwischen grenzenlos und der studentischen Wirtschaftsberatung connosco e.V. In dreieinhalb Monaten Vorbereitungszeit wurde von einem 5­köpfigen Team ein anspruchsvolles Programm ausgearbeitet, das sich sowohl mit den Herausforderungen im internationalen Kontext, als auch mit der Umstrukturierung der deutschen Institutionenlandschaft beschäftigte. Hinzu kam ein eigenes Panel zum entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, für das grenzenlos explizit verantwortlich war. Es stellte sich die Frage, wie junge Menschen von Freiwilligendiensten profitieren können. Der “Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee” stellte daher die unterschiedlichen Formen der Freiwilligendienste vor. Das BMZ erläuterte seinen Plan mit “weltwärts” in den darauffolgenden drei Jahren 10 000 Stellen für junge Menschen zu schaffen. Jörn Fischer, damaliger Vorsitzender von grenzenlos e.V., stellte das Konzept des Programms vor und wies auf mögliche Risiken, aber auch Chancen hin. Einigkeit bestand darin, dass die Quantität der Stellen nicht zu Lasten der Qualität der Dienste gehen dürfe. Ein Referent von QUIFD (Qualität in Freiwilligendiensten) stellte daher das Instrument der Gütesiegel vor. Zuletzt wurden anhand des ASA-Programms Chancen und Risiken von entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten im Spannungsfeld zwischen Selbstverwirklichung der Freiwilligen und Nutzen für die Partner diskutiert.
Das Symposium war ein großer Erfolg. Insgesamt waren für die beiden Tage ca. 130 Teilnehmer angemeldet. Die Anmeldungen übertrafen gar die Kapazitäten, was zeigt, dass die Themen richtig
gewählt waren und das Interesse der Studenten und des Fachpublikums trafen. Die Bewertung durch die Teilnehmer war grundsätzlich sehr positiv.
Die Kontakte von grenzenlos konnten hier genutzt und gepflegt werden und haben grenzenlos in der Fachöffentlichkeit bekannt gemacht.