“Chancen und Risiken des Web 2.0 für internationale Freiwilligendienste” am 9. August 2010 in Witten

Das „Mitmach-Internet“ Web 2.0 wird auch in internationalen Freiwilligendiensten immer präsenter: Freiwillige schreiben Blogs in denen sie über ihr Arbeiten und Leben im Ausland berichten. Entsendeorganisationen betreiben Online-Spendenakquise. Freiwillige vernetzen sich in sozialen Netzwerken wie Facebook  oder der Freiwilligen-Community volunity.net und organisieren darüber Rückkehr-Projekte. Entsendeorganisationen können von ehemaligen Freiwilligen online bewertet werden und die Ergebnisse zur Qualitätsentwicklung nutzen. Die Anwendungsmöglichkeiten des Web 2.0 sind auch in internationalen Freiwilligendiensten vielfältig und manchmal kontrovers. Auf dem Fachtag “Chancen und Risiken des Web 2.0 für internationale Freiwilligendienste” am 9. August 2010 in Witten gingen Experten aus Praxis und Wissenschaft der Frage nach, welche Chancen diese Entwicklungen bieten, beleuchteten aber auch die damit verbundenen Risiken des Web 2.0. Zudem wurden konkrete Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt, die sich an Entsendeorganisationen und/ oder Freiwillige richten. Demnach war die Veranstaltung sowohl adressiert an Vertreter von Entsendeorganisationen als auch an interessierte ehemalige Freiwillige. Erstmals wurde auf dem Fachtag das Bewertungsportal MeinFreiwilligendienst.de einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein Team aus ehrenamtlichen grenzenlos-Mitgliedern und Helfern von der undjetzt?!-Konferenz bereitete die Veranstaltung über ein Jahr lang vor, warb Fördergelder ein, stellte ein inhaltliches Konzept auf und kontaktierte die ReferentInnen. Mit der undjetzt?!-Konferenz war rasch ein angemessener Rahmen gefunden und Synergieeffekte konnten beiderseits genutzt werden.